Aktuelles

LV Veranstaltungen 2019:

20.07.19 Zwei-Brücken-Lauf, 4,2 km, 8,4 km

Inge und Peter Pisinger finishen Ironman 70.3 in Barcelona

von dem Presseteam

Inge und Peter Pisinger finishen Ironman 70.3 in Barcelona

Inge und Peter Pisinger nahmen den Weg nach Barcelona auf sich, um dort am 19.05.2019 beim Ironman 70.3 zu starten.
Die LV-Triathleten starteten zusammen mit 2600 weiteren Teilnehmern in Calella an der Costa Brava. Unter den Teilnehmern befanden sich auch viele Profis, unter anderem der Zweit- und Drittplatzierte des Ironman Hawaii 2018, Bert Aernouts und Davis McNamee.
Zunächst mussten die Sportler 1,9 km schwimmend zurücklegen. Der hohe Wellengang im 15°C kalten Meer erschwerte das Ganze. Vor allem Inge hatte mit der kalten Wassertemperatur zu kämpfen und konnte sich während des gesamten Wettkampfes kaum erwärmen. Inge und Peter Pisinger nahmen ihre eigenen Fahrräder mit nach Spanien. Mit diesen absolvierten sie die 90 km lange Radstrecke. 1300 hm mit 3 langen Anstiegen mussten sie bewältigen. Die Strecke führte ins Hinterland und war landschaftlich schön. Sie hatte jedoch kaum gerade Streckenabschnitte und teilweise knifflige Abfahrten. Die Lufttemperatur betrug anfangs 10°C, später wurde es etwas wärmer und das Thermometer zeigte etwa 15°C. Ihre Zehen konnten sie erst beim Laufen wieder richtig spüren. Die 21,1 km lange Laufstrecke bestand aus 2,5 Runden als Wendepunktstrecke und führte die Uferpromenade entlang. Sie war flach und der Untergrund bestand abwechselnd aus Asphalt- und Sandwegen. Viele Zuschauer entlang der Laufstrecke und im Zielbereich motivierten die Teilnehmer. Im Ziel wurden die Finisher mit einer Medaille, einem T-Shirt und Verpflegung inklusive spanischem Bier belohnt. Peter erreichte nach 05:33:27 Stunden den 654. Gesamtplatz, Inge folgte nach 07:15:56 Stunden (Gesamtplatz 2001). „Teilnehmer aus 50 verschiedenen Nationen sorgten für eine bunte Veranstaltung und man lernte viele Menschen kennen“, so Peter Pisinger. Außerdem freut er sich über ein Foto und Autogramm mit Yvonne van Vlerken und ihrem Mann Peer. Das Ehepaar verlängerte die Sportreise und nutzte die Gelegenheit, Barcelona und Calella zu besichtigen.

Acht LV-Triathleten starten in Kallmünz

von dem Presseteam

Birgit Wacker erzielt den dritten „Stockerl-Platz“

Acht LV-Triathleten starteten in Kallmünz

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen starteten am 08.06.2019 acht Triathleten des Laufverein Deggendorf beim 35. Kallmünzer Triathlon. Zahlreiche Zuschauer im Start- und Zielbereich und in den Stimmungsnestern auf der Radstrecke feuerten die insgesamt rund 500 Sportler kräftig an.
Inge Pisinger (W Senioren 3) und Michael Kufner (M AK 3) nahmen an der Jedermann-Distanz teil. Diese bestand aus 600 m Schwimmen in der durch Kallmünz fließenden Naab, 20 km Rad fahren und 5 km Laufen. Inge Pisinger erreichte dabei Platz 8 ihrer Altersklasse und Michael Kufner Platz 14. Die sechs Starter der Kurzdistanz mussten zunächst 1,5 km Schwimmen. Anschließend wechselten sie auf den 35 km langen Radkurs mit zwei Anstiegen und anspruchsvollen Abfahrten. Danach stand den Athleten noch ein 10 km langer Lauf bevor. Birgit Wacker (W Senioren 2) erreichte das Ziel als dritte in ihrer Altersklasse und durfte sich somit über einen „Stockerlplatz“ freuen. Laura Kehl-Waas (W AK 3) erreichte Platz 4. Verena Hartl (W AK 2) und Maxime Chiris (M AK 2) überquerten jeweils als siebter in ihren Altersklassen die Ziellinie. Willi Obermeier (M Senioren 4) erreichte den 10. Platz, Alexander Stuka (M AK 3) wurde 14.
Großes Lob geht auch dieses Jahr wieder an den Veranstalter ATSV Kallmünz: „Wie in den letzten Jahren war es wieder eine schöne und gut organisierte Veranstaltung“, so die Deggendorfer Triathleten.

Trainingslager der LV-Nordic Walker im Bayerischen Wald

von Walter Körner

NoWa-Technik in Theorie und Praxis, Touren und Wassergymnastik durchgeführt

Die Nordic Walking-Gruppe des LV im Trainingslager in Lindberg

Das Hotel "Ahornhof" in Lindberg/Lehen, am Fuße des Falkensteins war Unterkunft und Ausgangspunkt für das Trainingslager der Nordic Walking-Gruppe des Laufvereins. Bereits im November 2018 buchten 20 Angehörige der Gruppe ihre Zimmer für den Trainingsaufenthalt vom 23. bis 26. Mai 2019. NoWa-Verantwortlicher Walter Körner stellte zusammen mit Frau Gerda und der frischgebackenen LV-Nordic Walking-Trainerin Cornelia Kiener ein Programm für die vier Tage zusammen, das neben theoretischer Informationen über Nordic Walking und praktischer Technikschulung mit Videoanalyse auch einige Touren in der nahen Umgebung beinhaltete. 

Conny machte ihre Sache als neue NoWa-Trainerin sehr gut

Bei der Anreise legte man bereits in Zwiesel einen Zwischenstopp ein. Es wurde dort zunächst der "Weißwurstäquator" in Form eines Obelisken in unmittelbarer Nähe des Naturpark-Infohauses am Ortseingang bewundert und dann auch ein Weißwurstfrühstück im Gasthof "Pfefferbräustüberl" eingenommen. Nach einem anschließenden kleinen Rundgang in Zwiesel wanderte die Gruppe auf die "Einsiedelei", einem Aussichtsfelsen, von dem man einen wunderbaren Blick auf die Stadt und ihre umliegenden Berge hatte. Dann ging es direkt zum Einchecken ins Hotel. Eine erste NoWa-Einheit folgte noch am Nachmittag in zwei Gruppen. Eine Riesbergrunde mit ca. 11 km und eine kürzere nach Oberlindbergmühle und zurück über ca. 5 km.
An den nächsten Tagen traf man sich jeweils schon vor dem Frühstück im Hallenbad des Hotels zu einer halben Stunde Wassergymnastik unter der engagierten Leitung von Gabi Achatz. An zwei Vormittagen führte Cornelia Kiener die praktische NoWa-Schulung mit Gehen an Seilen, Arbeiten mit Therabändern und Videoaufnahmen zur Feststellung der Technik durch und konnte somit erstmals nach ihrem Trainerlehrgang ihr Wissen an Dritte weitergeben.

Die Windbeutel in Regenhütte waren eine "Schau"

Jeweils nach dem Abendessen gab es für die Teilnehmer im Konferenzraum noch theoretisches Wissen über Nordic Walking und seine wichtigsten Techniken. Am letzten Abend konnten alle die nebeneinander laufenden Videos vom ersten und letzten Tag begutachten. Die meisten waren erstaunt, wie sich ihre NoWa-Technik innerhalb der kurzen Zeit verbessert hatte. Nachmittags ging es unter der Führung von Walter Körner jeweils ins Gelände.
Der erste Trail führte auf dem Flusswanderweg von Bayerisch Eisenstein nach Ludwigsthal, mit einem Zwischenaufenthalt zu Kaffee und Windbeuteln in Regenhütte. Die zweite Tour führte vom Hotel zum Kreustraßl und dann auf dem direkten Weg über den Schwarzbachriegel auf den Gipfel des Großen Falkenstein. Nach einer Einkehr im (noch) alten Schutzhaus ging es über den Kleinen Falkenstein zur Ortschaft Zwieslerwaldhaus und anschließend mit dem Linienbus (Falkenstein-Bus) zurück zum Hotel.

Auch der 1313 m hohe Große Falkenstein war Ziel der NoWa-Gruppe

Außerdem nutzte man jeweils am späten Nachmittag den Wellness-Bereich des Hotels.
Am Tag der Heimfahrt unternahm ein Teil der Nordic Walker noch eine kleine Wanderung ohne Stöcke, von Rabenstein zum Quarzbruch Kiesau, entlang des Gläsernen Kreuzweges auf den 965 m hohen Hennenkobel, wo man einen herrlichen Ausblick genießen konnte. Danach führte der Weg auf der Vorderseite des Berges wieder zurück nach Rabenstein. Nach einer Stärkung im Stadtcafé Zwiesel trat die Gruppe die Rückfahrt nach Deggendorf an.
Nicht nur das anhaltend schöne Wetter trug dazu bei, dass der Trainingsaufenthalt den Teilnehmern sehr gut gefallen hat. Alle waren engagiert bei der Sache und die meisten konnten in den wenigen Tagen ihre NoWa-Technik auch erheblich verbessern.