Aktuelles

Drei LVler bei der OL-DegParkTour 2017/2018

von Walter Körner

Cornelia Kiener, Elisabeth Kitzinger und Walter Körner platziert

Die DegParkTour-Teilnehmer des LV 2017/2018 Conny, Elisabeth und Walter

Die beliebte Sprint-Orientierungslaufserie DegParkTour beendete bereits ihre 17. Saison. Seit 2001 wurde sie, mit einer Unterbrechung, jedes Jahr in Wald- Park- und Ortsgeländen im Raum Deggendorf durchgeführt. Bei der DegParkTour handelt es sich um Orientierungsläufe (OL) für Jedermann, die von renommierten OLern als Training angenommen werden und die für Neulinge ein sehr guter Einstieg in die Natursportart Orientierungslauf sind. Die Läufe finden jeden ersten Donnerstag im Monat, von Juli bis Juni des darauffolgenden Jahres (ohne August, November und Dezember) statt. Für die Gesamtwertung zählen die besten sechs aus den neun Läufen in fünf verschiedenen Kategorien: Damen, Herren, Jugend, Kids und Walker.
In der abgelaufenen Saison 2017/2018 gab es dabei einen totalen Triumph der OLer des SV Mietraching (SVM). Sie stellten in allen Kategorien die Sieger und gewannen auch überlegen die Vereinswertung.

Conny bei ihrem ersten DegParkTour-OL 2018/2019 in der Läuferkategorie der Damen

Vom Laufverein beteiligten sich mit Walter Körner (erstmals wieder in der Herrenkategorie), sowie mit Cornelia Kiener und Elisabeth Kitzinger (bei den Walkern) auch drei Akteure an der Serie.
Conny nahm an allen 9 OLs teil und konnte drei davon für sich entscheiden, in der Gesamtwertung kam sie am Ende auf den 3. Platz. Elisabeth landete als Neueinsteiger bei der DegParkTour gleich auf dem Gesamtplatz 6. Walter ging in der vergangenen Saison wieder in der Herrenklasse an den Start und musste sich dabei mit allen jungen Läufern messen. Es sprang für ihn mit Rang 9 eine Top Ten-Platzierung bei 31 Gewerteten heraus. In der Vereinswertung erreichte man noch vor der OLA TSV Deggendorf den 5. Platz.
Gut gestartet ist das Trio auch wieder in die neue Serie 2018/2019 im Juli in Flintsbach. Nach dem Wechsel von den Walkern in die Laufkategorie der Damen sprang für Conny Platz vier heraus, Walter erlief sich bei den Herren Platz 7 und Elisabeth wurde bei den Walkern Dritte. Der nächste Lauf der DegParkTour findet am 6. September 2018 statt.

Nordic Walker des LV auf dem Großen Falkenstein

von Walter Körner

Nach knapp drei Stunden erreichte man den Gipfel des Großen Falkenstein

Ein Teil der Laufverein-Nordic Walking-Gruppe war Ende Juli erneut im Bayerischen Wald unterwegs, mit einer anspruchsvollen Tour zum Großen Falkenstein.
In Fahrgemeinschaften steuerte man den Wanderparkplatz an der Waldhausstraße in Zwiesler Waldhaus an und startete über den Schillerweg mit der Wegmarkierung "Heidelbeere" zunächst zum Ahornriegel. Von dort ging es weiter auf dem Schwellsteig zur Höllbachschwelle, wo man eine kurze Rast einlegte. Danach führte der Weg entlang des Höllbachs bergauf bis zur Abzweigung nach links, weiter auf einem Steg über den Bach und dann durch das steile Urwaldgelände des Höllbachgspreng mit seinen beeindruckenden Felsformationen. Weiterführend erreichte man auf dem Hüttensteig mittags den 1315 m hohen Großen Falkenstein.

Im Urwaldgelände Höllbachgspreng gibt es sogar noch Löwen

Nach einer angemessenen Gipfelrast mit einer leider nicht so guten Fernsicht, begann der Abstieg auf der Route des Europäischen Fernwanderwegs mit Markierung „Grünes Dreieck“ zunächst zum Ruckwiesberg, vorbei am Windwurferlebnisweg, der die großen Schäden aufzeigt, die der Orkan Kyrill im Jahr 2007 verursacht hat. Kurze Zeit später erreichte man den Ruckowitzschachten, auf dem friedlich mehrere Rinder grasten. Seit 2014 hat die Nationalparkverwaltung die Beweidung der Schachten, die ja über Jahrhunderte als Waldweiden genutzt worden sind, wieder eingeführt und möchte das Projekt u. a. auch auf den Hochschachten ausweiten.
Beim Weitermarsch Richtung Zwiesler Waldhaus fing es ganz leicht an zu regnen, aber nachdem man sich bereits auf dem Lackenbergsteig befand, der ausschließlich durch den Wald führte, war das Ganze nicht so schlimm. Auf der Straße in Zwiesler Waldhaus angekommen, war auch der Regen zu Ende, und man erreichte in der geplanten Zeit wieder den Ausgangspunkt.
Zum Abschluss der Wanderung, die über 15 km und ca. 700 Höhenmeter führte, hatte man sich eine Einkehr mit ordentlicher Brotzeit im naheliegenden Waldgasthof redlich verdient.
Die weitere Planung der Gruppe sieht heuer noch Touren zum Rachel und Lusen vor.

Petra Schwankl ist „Iron-Woman“

von dem Presseteam

LV-Mitglied bestreitet Langdistanz-Duathlon in Hamburg

Petra Schwankl in Hamburg

6 km Laufen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen: Vereinsmitglied des LV Deggendorfs, Petra Schwankl (AK 35-39), stellte sich dieser Herausforderung am 29.07.2018 beim Ironman Hamburg. Die Triathletin berichtet selbst:
„Mein Unternehmen Ironman Hamburg war für mich ein Abenteuer. Das erste Mal hieß es, bei einem Langdistanztriathlon an den Start zu gehen. Das erste Mal probieren, ob es klappt, diese Distanz zu schaffen. Überlegungen, ob das Training richtig und ausreichend war und ob mein Kopf das Rennen durchstehen wird, verfolgten mich über die Monate zuvor. Am Anreisetag wurde bekanntgegeben, dass das Schwimmen in Hamburg ausfallen wird, da die Alster erhöhte Blaualgenkonzentration aufweist, was gesundheitsgefährdend ist. Nach der ersten Enttäuschung, weil es jetzt kein Triathlon ist, auf den ich mich so lange vorbereitet habe, kam die Angst, weil anstatt dem Schwimmen 6 km Laufen angesagt waren. Das heißt insgesamt 48 Laufkilometer bei der Hitze an diesem Sonntag und alles eine Belastung für die Beine. Sozusagen war es nun ein „Ironduathlon“. Ich versuchte mich am Tag vor dem Raceday darauf einzustellen und als ich das Wasser in Hamburg sah, freute ich mich ehrlich gesagt sehr darüber, da nicht rein zu müssen. Es gab also am Renntag einen Rolling Run Start vor traumhaft schöner Hamburger Stadtkulisse. Es dauerte eine Weile, bis ich endlich über die Startlinie laufen „durfte“ und war kurz vor 8 Uhr an diesem Morgen auf Kurs Ironman Hamburg. Nach den Profis startete ich mit ca. 2500 Athleten mit dem Vorhaben zu „finishen“.

Petra Schwankl auf der Strecke beim Ironman Hamburg

Der erste Lauf ging sehr locker und es fiel mir leicht, aufs Rad zu steige,n um die 180 km runterzurollen. Die Radstrecke war ein flacher Rundkurs am Deich entlang, der zweimal zu durchfahren war. Nach der ersten Runde ging es einmal durch die Stadt über die Lombardbrücke am Start-/Wechselbereich vorbei. Die Zuschauer und vor allem mein Support gaben mir hier den nötigen Antrieb für die 2. Runde mit. Das Radfahren ging relativ locker und ich merkte schnell, dass ich mit dieser Disziplin gut durchkommen müsste. Beim Wechsel zum Marathon dauert es in Hamburg etwas länger, da die Wechselzone am Ballindamm ungewöhnlich langgestreckt ist. Auf die Laufstrecke ging ich mit dem Vorhaben, so zu laufen, dass ich mich gut fühle. Gut eben für Langdistanzbegriffe. Auf jeden Fall ist es mir gelungen, dass mein Bewegungsablauf flüssig blieb. Der Marathon war auf 4 Runden unterteilt. Die Strecke führte an der Alster entlang und ging nach jeder Runde über den Rathausplatz, an dem „der Bär steppte“. Beim Laufen machte sich die Hitze bemerkbar und die Kilometer, die bereits in den Beinen steckten, taten ihr Übriges. Die 2. und die 3. Laufrunde waren so eine mentale Herausforderung, da half es ungemein, dass die vielen Zuschauer mit vollstem Einsatz an der Strecke standen und motivierten. Die letzte Runde führte mich mein eigenes Zwiegespräch, dass das Ziel naht, schließlich auch dorthin.
Im Ziel waren es 228 km und eine Freude, die ich bei keinem anderen Rennen bisher verspürte. Der Zielkanal mit dem roten Ironman-Teppich, der eigene Name am Zielbogen, die jubelnden Zuschauer und der Sprecher, der mich abklatsche und die berühmten Worte „You are an Ironman“ rief, das alles macht es in einem Moment wert, dass ich die Strapazen auf mich genommen hatte. Dazu wurde ich mit einer Zielzeit von 10:27 h belohnt, über die ich mich riesig freue. Mit Stolz habe ich meine Ironman-Medaille heimgebracht und kann nun Danke sagen an alle, die mich unterstützt haben. Ohne meinen Support und meine Trainingspartner wäre es nur ein Bruchteil der Freude. Ihr seid mir wertvoll!“