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Sonntag, 17.05.26 | 20. Deggendorfer Triathlon | Hackerweiher Stauffendorf
ACHTUNG: Es wurden noch weitere Bilder hinzugefügt!
LV Deggendorf zum 20. Mal Triathlonausrichter
von dem Presseteam
300 erfolgreiche Athletinnen und Athleten – Florian Greckl und Justine Jendro siegten über die Olympische Distanz
Am vergangenen Sonntagvormittag konnte das inzwischen 20. Deggendorfer Triathlon mit 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern starten. Justine Jendro (TV Burglengenfeld) und Florian Greckl (SC 53 Landshut) konnten an diesem Vormittag die Olympische Distanz für sich entscheiden. Den Sieg bei der Sprintdistanz holten sich die Vorjahressiegerin Michaela Freudenstein (SV Schalding-Heining) und Benedikt Müller (NawaRo Straubing e.V. – NawaRo Aquatics).
Die Teilnehmerzahl von insgesamt 181 am Triathlon in der Olympischen Distanz bedeutet einen neuen Rekord. Auf der Triathlon-Sprintdistanz nahmen 95 Athletinnen und Athleten teil. Bei „Olympischer Distanz“ sind 1,5 km Schwimmstrecke, 39,3 km Radstrecke und 10 km Laufstrecke zu bewältigen. Bei der „Sprintdistanz“-Variante betragen die entsprechenden Strecken immerhin noch 400 m, 20,3 km und 5 km. Auch für Schüler und Jugend wurde wie im Vorjahr eine Triathlon-Variante mit 400 m, 10 km und 2,5 km angeboten.
Erneut wurde auch wieder die Möglichkeit geboten, als Team (Staffel) am Triathlon in beiden Varianten teilzunehmen.
Die Kontrolle der Schwimmstrecke im Hackerweiher lag wie auch in den Vorjahren in den bewährten Händen der Wasserwacht und des LV Deggendorfs. Die Radstrecke konnte wieder einmal durch großzügige Unterstützung der Firma Streicher auf einem Rundkurs von 9,5 km Gesamtstrecke professionell markiert werden. An den neuralgischen Punkten der Rennstrecke kamen dann die Feuerwehren aus Natternberg-Rettenbach, Steinkirchen, Michaelsbuch und Stephansposching zur Absicherung der Strecke zum Einsatz.
Nach Begrüßung und Wettkampfbesprechung durch Christopher Stangl vom LV-Vorstand fiel pünktlich um 10:00 Uhr für die Olympische Distanz und um 10:15 Uhr für die Sprintdistanz der Startschuss. Die Teilnehmer stürzten sich wegen der frischen Wassertemperaturen vorschriftsmäßig im Neoprenanzug ins Wasser, um als erste Disziplin die Schwimmstrecke zu bewältigen.
Bei den Damen lieferten sich dann auf der Olympischen Distanz in allen Disziplinen Justine Jendro (TV Burglengenfeld) und Pia Gutsmiedl (TV Planegg-Krailing) ein Kopf-an-Kopf-Rennen und kamen beim 10 km-Lauf fast gleichzeitig ins Ziel. Im Gesamtergebnis siegte dann Justine Jendro mit 02:11:54 Stunden knapp vor Pia Gutsmiedl (02:13:44 Stunden) und Tamara Reiter vom MainzlGroup TriTeam TSV 1860 Rosenheim (02:23:28 Stunden).
Bei den Männern trennte auf der Schwimmstrecke der Olympischen Distanz ein Wimpernschlag von 3 Sekunden den Erstplatzierten Florian Greckl (SC 53 Landshut) vom Vorjahressieger Luca Bauer (Twin Neumarkt), was sich dann auch beim Gesamtergebnis von 01:57:25 Stunden bzw. 01:57:42 Stunden widerspiegelte. Der Drittplatzierte Sebastian Schmidt (TSV Eintracht Karlfeld) kam kurz danach mit einer Gesamtzeit von 01:58:57 Stunden ins Ziel. Diese drei blieben als einzige unter der 2-Stunden-Marke.
Auch in der Sprintdistanz fiel die Entscheidung recht knapp aus: Bei den Damen siegte Michaela Freudenstein (SV Schalding-Heining) mit 01:05:36 Stunden vor Alexandra Lang (Tristar Regensburg) mit 01:06:10 Stunden und Pamela Mittermeier (TV Burglengenfeld) mit 01:08:12 Stunden.
Bei den Männern war die Situation eindeutiger: Mit einer Zeit unter 1 Stunde (0:56:42 Stunden) siegte Benedikt Müller (NawaRo Straubing e.V. – NawaRo Aquatics). Ein hartes Rennen um den zweiten Platz lieferten sich Marcus Groll (ohne Verein) mit einer Zeit von 01:01:30 Stunden und Tobias Wilde (TV Landau) mit 01:02:30 Stunden.
Auch die Jugend konnte sehr gute Ergebnisse erzielten. Es siegte Amelie Hübing (LV Deggendorf) mit 00:46:38 Stunden vor ihren Vereinskameradinnen Helena Peschl (00:46:38 Stunden) und Madlen Gambert (00:47:46 Stunden).
Ebenfalls gingen auch in diesem Jahr wieder einige Athletinnen und Athleten als Staffel-Team sowohl in den olympischen Triathlon- als auch in den Sprintdistanz-Wettkampf, in allen möglichen Zusammensetzungen (mixed, weiblich, männlich), auch altersmäßig gemischt und mit viel Humor, was die teilweise phantasievolle Namensgebung der Teams bewies. „Nebenbei“ wurden auch noch sehr gute Gesamtzeiten erzielt. So blieb das „TRIO Cham powered by Zehder“ mit einer Gesamtzeit von 00:58:26 Stunden unterhalb der 1-Stunden-Marke.
Allen Teams und Einzelkämpferinnen und -kämpfern unseren höchsten Respekt! Allgemein lässt sich sagen, dass die Stimmung im Start-, Wechsel- und Zielbereich bei sonnigem Frühlingswetter sehr gut war und alle Athleten von den Zuschauern bis zum Schluss kräftig angefeuert wurden. Moderator Sepp Huber umrahmte die Veranstaltung auf bewährte unterhaltsame und Art und informierte und motivierte sowohl Teilnehmer als auch Zuschauer.
Die gesamte Organisation und vor allem die umfangreiche Versorgung mit diversen Speisen und Getränken wurden von den Teilnehmern wieder einmal sehr gelobt. Teilnehmer, die schon an diversen internationalen Veranstaltungen erfolgreich teilgenommen hatten, schätzten ausdrücklich die freundliche und familiäre Atmosphäre des diesjährigen Triathlon-Wettbewerbs.
Ein Dank von Seiten der Verantwortlichen geht natürlich an die Kampfrichtergruppe, Feuerwehr, Rettungssanitäter, Polizei, Wasserwacht und alle Helfer und Sponsoren des Vereins. Ohne sie würde diese Triathlon-Veranstaltung nicht so perfekt ablaufen wie gewohnt.
von dem Presseteam
LV Athleten erfolgreich beim Wings for Life World Run in München
von dem Presseteam
Über 200 km für einen guten Zweck
Der Wings for Life World Run ist ein jährlich weltweit zeitgleich stattfindender Wohltätigkeitslauf. Seit 2014 setzen World Runner weltweit ein starkes Zeichen für die Rückenmarksforschung. Mittlerweile sind über 2.216.780 Menschen beim Wings for Life Run gestartet und haben zusammen bereits 69,7 Millionen Euro gesammelt. Jeder Euro fließt zu 100% in die Rückenmarksforschung, um eine Heilung für Querschnittslähmung zu finden.
In diesem Jahr hieß es am 10. Mai wieder gemeinsam laufen, rollen und gehen für die, die es nicht können. Der Lauf findet an über 30 Orten weltweit zeitgleich statt. Für die Athleten des LV Deggendorf bot sich der Lauf in München an. Die Besonderheit bei diesem Volks- (oder Jedermanns-) lauf ist, dass keine vorgegebenen Distanzen (zum Beispiel 10 Kilometer oder 42,195 Kilometer wie bei einem Marathon) zurückgelegt werden müssen. Vielmehr startet ein „Catcher Car“ 30 Minuten nach dem Start mit langsam steigender Geschwindigkeit und holt die Läufer nach und nach ein. Wird ein Läufer vom „Catcher Car“ erwischt, ist für ihn das Rennen vorbei. Damit können Läufer mit unterschiedlichem Niveau in gleicher Weise teilnehmen und jeder wird mit seiner individuellen Distanz zum Finisher.
Gemeinsam mit über 14.000 weiteren Startern gingen vom LV Deggendorf Rainer Mögele, Tom Mader, Mario Pledl, Astrid Weiß, Verena Kerscher, Birgit Graßler-Penzkofer, Florian und Corinna Welsch sowie Lisa Aigner in München an den Start. Startschuss für alle Läufer weltweit war 13:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
30 Min. nach Startschuss begann mit dem Catcher Car der wohl emotionalste Teil des Rennens. Gejagt vom „Catcher Car“ konnten die 10 LV´ler gemeinsam knapp über 200 Km zurücklegen. Im Einzelnen erreichten: Birgit Graßler-Penzkofer 7km, Lisa Aigner 7,47 km, Corinna Welsch 7,5 km, Florian Welsch 26,91 km, Mario Pledl 34,37 km, Rainer Mögele 27 km, Silke Fugger 21,14 km, Max Aigner 30,14 km und Thomas Mader stolze 39 km. Dabei sorgten Zuschauer und Zuschauerinnen entlang der Strecke immer wieder für emotionale Highlights. Zufrieden mit ihren Leistungen und um eine schöne Erfahrung reicher, kehrten die LV´ler wieder zurück nach Niederbayern.
Zufrieden konnten auch die Veranstalter sein: Insgesamt 346.527 Menschen nahmen weltweit teil, davon 59.100 in Deutschland. Die Spendensumme wurde mit 9,2 Millionen Euro beziffert und erreichte damit einen neuen Rekord. Jo Fukuda sicherte sich in Fukuoka in Japan den globalen Titel zum vierten Mal, wieder bei einem Nachtlauf und mit einem neuen Rekord von 78,95 km.
Im nächsten Jahr am 9. Mai 2027 kehrt dann kehrt die globale Community zurück auf die Laufstrecken dieser Welt. Dann sind auch bestimmt wieder einige Teilnehmer vom LV Deggendorf dabei.



