Aktuelles

LV beim Büchelstein-Nordic Walking in Grattersdorf

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Mit 24 Startern teilnehmerstärkster Verein

Am Samstag, 4. September startete bei herrlichem Spätsommerwetter der 17. Büchelstein Nordic Walking am Festplatz in der Ortsmitte von Grattersdorf, nachdem er im vergangenen Jahr corona bedingt ausfallen musste. Insgesamt 97 Nordic Walker machten sich auf die vier angebotenen Routen AOK-Trail über 3,8 km, Siegsdorfer Petrusquelle über 6,9 km, Haas Fertigbau-Strecke über 8,8 km und Panorama-Strecke über 21,5 km. Wie schon öfter, so stellte der Laufverein Deggendorf auch heuer mit 24 Startern wieder die meisten Teilnehmer.
Bereits um 11.00 Uhr gingen mit Nathalie Laasch, Walter Krammer, Karin und Emil Sailer, Xaver Garhammer, Alfons Raith und Carsten Kralisch sieben LVler auf die 21,5 km lange Strecke. Bei den Teilnehmern, die um 13.00 Uhr auf die weiteren drei Trails geschickt wurden, befanden sich mit Martina Seeböck, Elfriede Garhammer, Karin Lechner, Barbara Malmberg, Elvira Falter, Sylvia Kralisch, Gabriele Achatz, Christine Riegel, Christa und Karl Sagerer, Ingrid und Hans Hermann, Uta Albrecht, Manfred Treske, Olga Baumgärtner, Karlheinz Esterl und Walter Körner die restlichen 17 LV-Starter. Sie absolvierten die 6,9 km lange Strecke. Kurz vor 15.00 Uhr waren alle Laufverein-Angehörigen wieder wohlbehalten im Ziel.

Bei der späteren Ehrung erhielt der Laufverein vom Organisator Johann Lackerbauer von der DJK Grattersdorf Sparte Ski/Nordic Walking eine Auszeichnung als teilnehmerstärkster Verein. Außerdem wurden bei der Veranstaltung auch die Vereinsmeister ermittelt. Auf der langen Strecke gab es bei sieben LV-Startern auch sieben Vereinsmeister, da die Gruppe im Kollektiv auftrat und gemeinsam ins Ziel kam. Auf der 6,9 km langen Route dagegen holten sich Olga Baumgärtner und Karl Sagerer die Vereinsmeister-Titel.

Hundert Kilometer für die Flutopfer

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Spendenlauf von Frank Reichl hilft mit über 35.000 Euro

In den vergangenen Wochen waren die Schlagzeilen durch die Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern geprägt. Zahlreiche Todesopfer und Verletzte sind ebenso zu beklagen wie eine noch größere Anzahl an Mitmenschen, die ihr Heim sowie Hab und Gut verloren haben.
Vor dem Hintergrund dieser Naturkatastrophe ist eine bundesweite Hilfsaktion angelaufen. Zum einen sind da die zahlreichen freiwilligen und beruflichen Helfer aus den unterschiedlichsten Organisationen vor Ort. Zum anderen wurden aber auch zahlreiche Spenden gesammelt, um die Not der Betroffenen etwas zu lindern.

Nachdem Frank Reichl bereits im Dezember des vergangenen Jahres einen Spendenlauf für die „Aktion Sternstunden“ erfolgreich bewältigt hatte, nahm er den aktuellen Katastrophenfall zum Anlass, um erneut einen Spendenlauf in Deggendorf ins Leben zu rufen. Da Frank Reichl auf „ultralange“ Läufe spezialisiert ist, lag es für ihn nahe, einen Ultra-Marathon nicht als Wettkampf, sondern speziell für die Flutopfer zu laufen. Hierzu wählte der Angehörige des Laufverein (LV) Deggendorf eine ca. 5 km lange Runde durch die Felder und Wälder zwischen dem Freizeit- und Erlebnisbad Elypso und dem Autobahnkreuz Deggendorf. Diese Runde wollte er einem Tag lang zugunsten der notleidenden Bevölkerung so oft wie möglich laufen. Am Samstag, den 24. Juli war es dann soweit und Frank Reichl startete seinen Spendenlauf bereits um 6.00 Uhr morgens. In den folgenden Stunden stiegen die sommerlichen Temperaturen auf weit über 25 Grad an und erforderten die obligaten Trinkpausen. Am Nachmittag ließ die Hitze nach jedoch wurde das Wetter dann zunehmend schwül, was die Kondition ebenfalls zusätzlich besonders forderte. So lief Frank Reichl Runde um Runde für die Flutopfer, während ihn nicht nur die Vereinsmitglieder des LV Deggendorf, sondern zahlreiche Deggendorfer entweder beim Laufen Gesellschaft leisteten, ihm auf dem Fahrrad begleiteten oder ihn einfach nur so anfeuerten und ermutigten. Gleichzeitig sammelte der Ultra-Läufer auch die Spenden für den Lauf ein, die bei ihm während des Laufes abgeben wurden. Nach zwölf Stunden und 99,3 km Spendenlauf war um 18.00 Uhr für Frank Reichl dann wohlverdienter „Feierabend". Fast 100 km Dauerlauf bei sommerlicher Hitze sind eine beeindruckende körperliche Leistung, insbesondere wenn man sich vorstellt, dass ein Marathon „nur“ 42,2 km lang ist. Der Lohn für diese Strapazen war dann ein Spendenscheck über 1285,-- Euro, der am 29. Juli im Beisein des ersten Vorsitzenden des LV Deggendorf, Peter Pisinger, an den Oberbürgermeister Dr. Moser übergeben werden konnte. Zusätzlich hatten noch viele Spender direkt mittels Überweisung gespendet, sodass der tatsächliche Spendenbetrag aus Deggendorf in die Katastrophengebiete 35.000,-- Euro übersteigt.
Abschließend sei noch erwähnt, dass Frank Reichl am Folgetag mit seinen Vereinskameraden vom LV Deggendorf schon wieder unterwegs war – diesmal aber nur „ruhige, angenehme“ zwanzig Kilometer, wie er selbst augenzwinkernd zu verstehen gab. Der LV Deggendorf freut sich mit Frank Reichl einen außergewöhnlichen Sportler mit ausgeprägtem sozialen Engagement zu seinen Mitgliedern zählen zu dürfen.

Bronze für Christopher Wichert

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Triathlet des LV Deggendorf erfolgreich auf der Mitteldistanz in München

Christopher Wichert auf der Laufstrecke

Am 4. Juli fand der 7.triathlon.de CUP München in Oberschleißheim statt. Nach pandemiebedingter Pause wollte sich Christopher Wichert nicht die Gelegenheit entgehen lassen, an dieser traditionsreichen Veranstaltung teilzunehmen. Gemeinsam mit rund 150 weiteren Teilnehmern machte sich der einzige Starter vom LV Deggendorf an den Start, um die Mitteldistanz zu bewältigen. Diese bestand aus 1,9 km Schwimmen, 80 km Radfahren und einem Halbmarathon über 21,1 km. Während am Anfang der Veranstaltung ein leichter Regen das Aufwärmen etwas verzögerte, bestanden dann später bei trockenem Wetter mit einem Mix aus Sonne und Wolken gute Wetterbedingungen für die Teilnehmer.

Christopher Wichert auf dem Rennrad

Beim Schwimmen erwischte Christopher einen guten Start, so dass er die 1,9 km im Wasser nach knapp 29 min hinter sich lassen konnte. Weiter ging es auf dem Radl. Für die 16 Runden zu 5 km auf dem Sattel benötigte der Triathlet nur wenig mehr als 2 Stunden. Die guten Leistungen beim Schwimmen und beim Radfahren forderten aber dann ihren Preis bei der letzten Disziplin – dem Halbmarathon. Hier wurde Christopher wiederholt durch Krämpfe, die zu Gehpausen zwangen, behindert. Zusätzlich war die Beschilderung vorm Zieleinlauf missverständlich, so dass zum Schluss nur wenige Sekunden fehlten, um unter der „Zwei Stunden Grenze“ beim Halbmarathon zu bleiben. Insgesamt war Christopher Wichert an diesem Tag 04:33:39 (h:min:sek) unterwegs und erreichte damit den dritten Platz in der Altersklasse AK20M. In der Gesamtwertung konnte er den 49. Platz belegen. Auf diese Weise erreichte der LVler nicht nur einen guten Wiedereinstieg in die Wettkampfsaison sondern bewies auch eindrucksvoll, dass die persönliche Fitness trotz Corona Pandemie nicht (zu stark) leiden muss.